Pressemitteilung

Dortmund, Mai 2009

„Papa, ich will da auch mal arbeiten!"

Richtig leise ist es bei Murtfeldt nie. Das würde bei einem produzierenden Betrieb, der sägt, dreht, fräst und trowaliert, auch eher befremdend anmuten. Doch die Lautstärke, die am 15. Mai bei Murtfeldt herrschte, ließ so manch gestandenen Murtfeldt-Mitarbeiter zusammenzucken.

Unter der Überschrift „Kids day“ lud Geschäftsführer Detlev Höhner am bundesdeutschen Familientag die Kinder von Mitarbeitern ein, ihren Eltern einmal am Arbeitsplatz über die Schulter zu schauen. 50 Kinder im Alter zwischen drei und 14 Jahren taten dieses zunächst etwas zögerlich und verhalten, später dann umso neugieriger und mit beeindruckender Lautstärke. Und folgten der Aufforderung des Geschäftsführers „ruhig alles mitzunehmen“ erst nach nochmaliger Nachfrage: „Und bist du der Chef vom Ganzen?“

Die in drei Altersgruppen eingeteilten Kids wurden – teils von ihren Eltern begleitet - durch Murtfeldts’ Verwaltung und Produktion geführt und nahmen alles ausgiebig unter die kindliche Lupe. Sei es in der EDV, wo die Mitarbeiter Bilder ausdruckten, die sie ausmalten. Sei es in Verkauf und Arbeitsvorbereitung, wo sie eine bessere Klickrate nachwiesen als ihre Erziehungsberichtigten.

Richtig spannend wurde es dann in der Produktion. Als absolutes Highlight outete sich die Fahrt im Hubwagen: Murtfeldt mal aus luftiger Höhe in Augenschein zu nehmen, darauf verzichteten, wenn überhaupt, nur die Kleinsten. Die wiederum fand man mit leuchtenden Augen in einer riesigen Verpackungskiste voll mit Verpackungsmaterial, die, zur Magnum-Krabbelkiste umfunktioniert, nach eifrigen Suchen so manch kostbares Kleinod wie farbige Leuchtmarker freigab.

Und auch die einzelnen Fertigungscenter ließen sich einiges einfallen, um die Kinder bei Laune zu halten: Der CNC-Bereich erstellte Türgarderoben in Form von Männchen für jedes Kind, die Dreherei bastelte Kreisel und Stifthalter mit Namen, während kurz darauf schiefe Töne aus der mechanischen Fertigung davon zeugten, dass die aus Kunststoff hergestellten Panflöten von fünfjährigen Testern einer intensiven Prüfung unterzogen wurden. Auch in der Ausbildungswerkstatt bildeten sich kleine Schlangen, wollte doch jeder zusehen, wie aus langweiligen Kunststoffplatten lustige Schweine geschnitten wurden. Und diese natürlich auch in Besitz nehmen. Aussagen wie „Papa, da will ich auch mal arbeiten“ waren unweigerlich die Folge.

Ein für alle Seiten kurzweiliger Tag, der um 17 Uhr mit einem gemeinsamen Grillen endete. Und auch noch nachwirkte, wie man dem Brief einer Zehnjährigen entnehmen kann: „Lieber Herr Höhner, ich "fant" es total schön einmal alles von Ihrer Firma zu sehen. Ich habe mich nicht getraut tschüss zu sagen. Vielen Dank! Ich habe auch für jedes Teil einen Platz gefunden.“