






Das Prinzip Murtfeldt: in der Gegenwart leben, Erfahrungen der Vergangenheit nutzen, nach vorne schauen.
Wachstum und Veränderung haben Murtfeldt immer geprägt. 1954 nahm Fritz Murtfeldt mit vier Mitarbeitern die Arbeit auf, heute erstreckt sich unsere Fertigung über knapp 17000 Quadratmeter und fast 300 Mitarbeiter. Sie sind ebenso geprägt wie ihre Vorgänger: Jeder ist Spezialist auf seinem Gebiet und trägt dazu bei, dass Murtfeldt weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießt.
- 1954 Gründung des Unternehmens
- 1958 Einführung Original Werkstoff “S“® grün
- 1963 Start der eigenen Produktion
- 1969 Umzug nach Dortmund-Barop
- 1970 Vorhang auf für vollautomatische Ketten- und Riemenspanner
- 1973 Bau der Zentrale am heutigen Standort
- 1989 Eröffnung der Tochter Mata, NL
- 1991 Eröffnung Murtfeldt Plasty, CZ
- 1993 Gründung von Murtfeldt Italia, IT
- 1994 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001
- 1999 Neubau Mata, NL
- 2004 Murtfeldt wird 50!
- 2008 Neubau Murtfeldt Plasty, CZ
- bis heute: Standort Dortmund wächst
1954 Gründung des Unternehmens
Im Jahre 1954 wird Deutschland das erste Mal Fußballweltmeister. Und Fritz Murtfeldt gründet ein Handelsunternehmen, das als Geschäftszweck den Vertrieb von Industrieartikeln aller Art für den Bergbau und die Schwerindustrie vorsieht. Von Kunststoffen ist zu dieser Zeit im Maschinenbau noch keine Rede. Lediglich ein Kunstharzpressholz wird in speziellen Fällen in Anwendungen des Maschinenbaus dort eingesetzt, wo später Kunststoffe Verwendung finden werden. Das Geschäft wird - im Vergleich zu heute - unter sehr primitiven Verhältnissen, aber voller Elan und Unternehmertum entwickelt. So erfolgt beispielsweise die Auslieferung der Produkte in Dortmund mit dem Fahrrad.
1958 Einführung Original Werkstoff “S“® grün
Im Jahre 1958 beginnt der Siegeszug eines einzigartigen, ultrahochmolekularen Polyethylens: Original Werkstoff “S“®. Der grüne Kunststoff zeichnet sich durch sehr gute Verschleißeigenschaften und eine hervorragende Säurebeständigkeit aus. Diese gibt dem neuen Werkstoff seinen Namen. Aufgrund der hohen chemischen Beständigkeit werden erste Anwendungen insbesondere in der Stahlindustrie entwickelt. Wegen der hohen Abriebfestigkeit und den extrem guten Gleiteigenschaften setzt Murtfeldt Original Werkstoff “S“® schon bald für den Maschinenbau ein.
1963 Start der eigenen Produktion
Der Aufbau der Produktion beginnt 1963 mit einer Kreissäge. Gefertigt wird zunächst in einer umgebauten Backstube in der Moltkestraße in der östlichen Innenstadt Dortmunds. Schnell entwickelt sich Murtfeldt von einem reinen Handelsunternehmen zu einem Verarbeiter. Noch in den 1960er Jahren wird der Handel mit sonstigen Industrieprodukten ganz eingestellt.
1969 Umzug nach Dortmund-Barop
1969 kauft Murtfeldt ein Betriebsgebäude in Dortmund-Barop, in dem nun die Fertigung, der Verkauf und die Verwaltung Platz finden. Dieser Sprung soll laut Planung für Jahre ausreichen, aber bereits nach drei Jahren erfolgreichen Wachstums sind die Grenzen gesprengt.
1970 Vorhang auf für vollautomatische Ketten- und Riemenspanner
Anfang der 1970er Jahre entwickelt Murtfeldt mit der Spann-Box® ein eigenes Spannsystem für Ketten und Riemen. Die Idee dahinter: die Lebensdauer von Ketten und Riemen zu verlängern und den reibungslosen Produktionsablauf zu ermöglichen. Das Resultat: Ungezählte Ketten verdanken den vollautomatischen Spannern ein deutlich längeres Leben.
1973 Bau der Zentrale am heutigen Standort
Murtfeldt erwirbt ein neues Grundstück in Dortmund-Brackel. Auf diesem Grundstück wird 1973 der erste Bauabschnitt erstellt. Der Umzug bringt dem Unternehmen weiteren Auftrieb: Endlich sind die Voraussetzungen geschaffen, dass Murtfeldt sich mit Produktion und Lager dem kontinuierlichen Geschäftsaufbau anpassen kann. Schritt um Schritt folgen nun weitere Bauabschnitte. Sie dienen als Basis für weiteres Wachstum und sichere Arbeitsplätze. Inzwischen gilt Murtfeldt als der Spezialist für Kunststoffe mit ausgezeichneten Gleiteigenschaften und hoher Abriebfestigkeit.
1989 Eröffnung der Tochter Mata, NL
1989 erwirbt Murtfeldt sein Tochterunternehmen Mata in den Niederlanden, mit dem es seit den späten 1960er Jahren zusammenarbeitet. Unter der Leitung von Jan Paulides entwickelt sich das Unternehmen schnell zu einem bedeutenden Anbieter technischer Konstruktionskunststoffe und individueller Maschinenteile aus Kunststoff für den niederländischen Maschinenbau.
1991 Eröffnung Murtfeldt Plasty, CZ
Das Tochterunternehmen Murtfeldt Plasty startet 1991 mit der Aufgabenstellung, als Handels- und Ansprechpartner für den osteuropäischen Markt zu fungieren. Der tschechische wie auch slowakische Markt entwickelt sich kontinuierlich weiter, der Bedarf wächst. Und Murtfeldt Plasty steht schon bald der Aufgabe, eine eigene Produktion aufzubauen.
1993 Gründung von Murtfeldt Italia, IT
1993 folgt die Gründung von Murtfeldt Italia in Varese im Norden Mailands. Der italienische Maschinenbau ist schon zu dieser Zeit weltweit mit führend, so dass Murtfeldt Produkte zwingend vor Ort benötigt werden. Wettbewerbsfähigkeit und Reaktionsschnelligkeit erfordern ein umfangreiches Lager sowie eine Verarbeitung der Kunststoffe in Varese. Sehr schnell erzielt Murtfeldt Italia einen bedeutenden Marktanteil.
1994 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001
Bereits 1994 wird Murtfeldt nach der DIN EN ISO 9001 zertifiziert und unterstreicht damit frühzeitig seinen hohen Qualitätsanspruch. Als eines der ersten Unternehmen erhält der Dortmunder Kunststoffexperte das Umweltaudit nach DIN EN ISO 14001.
1999 Neubau Mata, NL
Murtfeldt trägt der positiven Geschäftsentwicklung von Mata durch einen Neubau Rechnung. 2400 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche sowie 400 Quadratmeter Bürofläche, ein umfangreiches Lager und ein ebensolcher Maschinenpark ermöglichen kurzfristige Liefermöglichkeiten. Und unterstützen die individuelle Beratung als zentrales Servicemerkmal von Mata.
2004 Murtfeldt wird 50!
50 Jahre Murtfeldt: Das ist wahrlich ein Grund zu Feiern! Mit Mitarbeiterfeiern, ganzjährigen Gewinn-Aktionen und einer 32-seitigen Jubiläumsbroschüre, die die Erfolgsgeschichte von Murtfeldt in seinem ersten halben Jahrhundert dokumentiert.
2008 Neubau Murtfeldt Plasty, CZ
Am 5. September weiht Murtfeldt Plasty seinen neuen Standort am nördlichen Stadtrand von Prag ein. Der großzügige Neubau bietet Platz für 1800 Quadratmeter Produktion sowie weitere 700 Quadratmeter Verwaltung. Unter der Leitung von Libor Galatik werden hier nach Kundenzeichnung individuelle Fertigteile gefräst, gesägt, gehobelt, gebohrt und gedreht, zudem an CNC gesteuerten Maschinen mechanisch zerspant. Standardprodukte wie auch das für die weitere Bearbeitung benötigte Halbzeug bezieht Murtfeldt Plasty beim Mutterunternehmen in Dortmund.
bis heute: Standort Dortmund wächst
Die Erweiterung des Dortmunder Stammhauses wird seit Jahrzehnten beständig vorangetrieben. Ausgehend von einer Fertigungshalle 1973 verfügt Murtfeldt heute über neun Hallen, die sich über insgesamt 17.000 Quadratmeter ausdehnen. Auch die Büroflächen wurden dem Bedarf kontinuierlich angepasst.
Viel Bewegungsfreiheit und kurze Wege versetzen uns in die Lage, wirtschaftlich zu arbeiten und dank eines optimierten Fertigungsflusses auch kleinste Losgrößen zu fertigen. So können wir unseren Kunden noch mehr Hilfestellung geben und auf noch speziellere Anwendungsfälle eingehen.
Murtfeldt Produkte, die sich über viele Jahre bewährt haben, bilden die Basis für Neu- und Weiterentwicklungen, deren Potenzial bis weit in die Zukunft reicht.